Frischgebackene Eltern: Lohnt sich ein Saugroboter?

Mit der Geburt des ersten eigenen Kindes ändert sich für ein Paar sehr vieles. Der Tagesrhythmus wird ein ganz anderer und alles dreht sich vor allem in der ersten Zeit nur noch um das neugeborene Familienmitglied. Da bleiben dann durchaus auch gerne mal Dinge liegen, die eigentlich regelmäßig gemacht werden müssten, z. B. der Hausputz. Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig, das Ordnung und Sauberkeit in den eigenen vier Wänden herrschen, um die Belastung durch Dreck und Keime für das Baby so gering wie möglich zu halten.

Zum Glück gibt es in der heutigen Zeit viele Hilfsmittel, die einem die Hausarbeit und das Putzen erleichtern, wie eben Saugroboter. Oft ist es ja so, dass die Männer im Haushalt begeistert sind von diesen automatisierten Putzhelfern. Die Frauen sind hingegen eher skeptisch, halten sie für nicht gründlich genug und meist auch noch zu teuer. Aber vielleicht ist der Anlass des frischen Familienzuwachses genau der richtige Zeitpunkt, um sich mit dem Kauf eines neuen Staubsauger Roboters auseinanderzusetzen. Denn nun wirken die Argumente der meist männlichen Interessenten doch noch mehr. Dies sind unter anderem neben der Zeitersparnis auch der höhere Grad an Reinlichkeit und Sauberkeit, was ja gerade bei kleinen Kindern sehr wichtig ist. Auf der anderen (meist weiblichen) Seite könnte natürlich das Gegenargument kommen, dass der autonom und automatisch agierende und durch die Räume fahrende Putzroboter eventuell eine Gefahr für auf dem Boden spielende Kinder darstellen könnte. Aber was ist denn nun richtig und welche Argumente fallen ins Gewicht, welche nicht? Wir möchten Ihnen gerne einen Überblick über die Vor- und Nachteile eines Saugroboters im Zusammenspiel mit Babys und kleinen Kindern geben.

Sind Saugroboter eine Gefahr für Babys?

Vor allem besorgte Mütter werden sicherlich gegen einen Saugroboter argumentieren, da ihnen die autonomen Fahrkünste vielleicht nicht ganz so geheuer sind. Was ist, wenn der kleine Schatz auf dem Boden liegt und der Saugroboter zeitgleich am Werkeln ist. Kommt es zum Zusammenstoß und vielleicht sogar zu ernsthaften Verletzungen?

Diese Bedenken können wir zum Großteil wegwischen – auch wenn wir hier nicht von Wischrobotern, sondern von Saugrobotern sprechen. Denn gerade die guten und hochwertig ausgestatteten Modelle haben so viele Sensoren, dass es in der Regle nicht zu Zusammenstößen mit auf dem Boden liegenden oder krabbelnden Kids sowie anderen Hindernissen kommt. Sie können hier der Technik vertrauen – vor allem dann, wenn Sie sich für einen der besten Kandidaten aus unserem Saugroboter Test entscheiden.

Natürlich ist aber auch die beste Technik nicht gefeit vor Fehlern oder Aussetzern. Sollte es tatsächlich mal zum Zusammenstoß zwischen dem Staubsauger Roboter und dem eigenen Nachwuchs kommen, ist dies aber in der Regel nicht weiter wild. Die Geräte fahren zum einen sehr langsam, sodass kein heftiger Aufprall zu erwarten ist. Und zum anderen haben sie in der Regel weder scharfe Kanten noch andere Dinge, die aus dem Gehäuse hervorschauen, bei denen eine besondere Verletzungsgefahr ausgeht. Es mag vielleicht ein paar Tränen geben, wenn es zu einem Zusammenstoß zwischen Kleinkind und Roboter kommen sollte. Die sind dann aber eher dem Schreck geschuldet denn wirklichen Schmerzen. Denn nach unserer Erfahrung und unserer Einschätzung ist das Risiko, dass von einem Saugroboter für Babys ausgeht, minimal.

Das Plus an Sauberkeit

Saugroboter sind keine pedantischen Putzteufel, die den Boden bis in die hinterste Ecke von jedem kleinsten Staubkorn und Haar befreien – das sollte soweit klar sein. Sie sind aber eine sehr gute Hilfe, wenn es darum geht, den groben und in den offenen Bereichen von Räumen angesammelten Dreck zu beseitigen. Auch unter nicht allzu niedrige Sofas, Schränke und Co kommen sie. Generell gilt hierbei: Je besser die Funktionen, Ausstattung und Navigation eines Saugroboters sind, desto reinlicher arbeitet er in der Regel auch. Sie sollten also geraden bei einem Kleinkind im Haushalt nicht zu einem der billigen Geräte greifen. Und Sie sollten auch das eine oder andere Mal mit dem manuell zu bedienenden Staubsauger eine gründliche Bodenreinigung vornehmen. Dies kann ein Saugroboter in der Regel nicht leisten – und das sollten Sie auch nicht von ihm erwarten. Er ersetzt eher das regelmäßige, bei Kindern in der Regel tägliche Saugen, um grundlegende Ordnung, Sauberkeit und Hygiene herzustellen. Denn gerade bei Kleinkindern ist dies zum einen aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen wichtig. Und zum anderen landet ja oft auch mehr auf dem Fußboden, z. B. Krümel beim Essen etc. Diese regelmäßig zu beseitigen, dafür ist ein Saugroboter eine große Hilfe – sei es nun durch die regelmäßigen und einprogrammierten Touren oder für den spontanen Start per Knopfdruck am Gerät.

Und aus noch einem Grund sollten Sie auf ein hochwertiges Modell wie den iRobot Roomba 960 setzen. Denn je besser (und damit meist auch teurer) die Geräte sind, desto besser sind auch die Filter. Dies gilt genauso wie bei klassischen Staubsaugern auch für die automatisierten Kollegen. Je besser die eingesetzten Filter sind, desto weniger Staub wirbeln sie auf und geben sie an die Umgebungsluft ab. Das ist wichtig für eine saubere Luft, da sonst die Dreckpartikel von uns allen eingeatmet werden. Und das ist gerade für kleine Kinder nicht ideal.

Faktor Zeitersparnis

Das nächste Pro-Argument ist einfach der Faktor Zeit. Stoppen Sie doch mal mit der Hand mit, wie lange Sie für das tägliche oder mehrmals die Woche erfolgende Saugen benötigen. Da vergeht schnell einiges an Zeit, vor allem bei größeren Wohnungen oder Häusern. Diese Zeit können Sie mit einem Staubsauger Roboter deutlich reduzieren und somit Zeit einsparen und für sinnvollere Dinge verwenden, z. B, mit Ihrem Kind verbringen. Lassen Sie regelmäßig einen Saugroboter durch Ihr Zuhause fahren, müssen Sie nicht mehr ständig selbst saugen. Das steigert also nicht nur die Sauberkeit, sondern entspannt auch den Terminkalender. Denn der ist ja gerade bei kleinen Kindern oft doch recht voll bzw. bleibt aufgrund der neuen Aufgaben der Kinderversorgung weniger Zeit für andere Dinge, als Sie es vermutlich früher gewohnt waren.

Somit ist klar, dass ein Staubsauger Roboter gerade für junge Eltern eine sinnvolle Investition ist. Sie steigern die Sauberkeit und sparen dabei auch noch Zeit. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass ein Saugroboter nur etwas für Haushalte mit Kindern ist. Denn sie helfen jedem, auch Singles oder kinderlosen Paaren…

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