Wie funktioniert ein Saugrobotern und was können Sie?

Staubsauger Roboter sind schon ein kleines Wunderwerk der Technik. Wenn Sie sie erst einmal durch Ihre Wohnung oder Ihr Haus fahren und den Boden reinigen sehen, kommt schnell die Frage auf: Wie funktioniert eigentlich so ein Staubsauger Roboter? Oder Sie stellen sich diese Frage bereits bei der Recherche und Suche nach einem neuen Saugroboter für Ihr Zuhause. Kennen Sie die Antwort, können Sie besser verstehen, worauf es beim Kauf ankommt. So treffen Sie eine gute Wahl und kaufen einen funktionstüchtigen und leistungsfähigen Staubsauger Roboter – wenn es Ihr Budget hergibt.

Wollen Sie hingegen nichts von dem ganzen Technikgefasel und den Fachbegriffen hören, sondern einfach nur einen sauberen Boden haben? Dann sollten Sie einfach einen der Testsieger aus unserem Staubsauger Roboter Test kaufen und sich darüber freuen, wie gut diese funktionieren. Als vollkommen automatischer Staubsauger können wir Ihnen unter anderem unseren Testsieger und damit besten Saugroboter, den iRobot Roomba 650 Staubsaug-Roboter, das Luxusmodell iRobot Roomba 960 Staubsaug-Roboter sowie unseren Preis-Leistungssieger LG Electronics VR 34406 LV Staubsaugerroboter empfehlen.

Die Technik eines Staubsauger Roboters

Nun wollen wir aber zu den technischen Details und Feinheiten kommen. Hierbei wollen wir auf verschiedene Funktionen, die in einem Staubsauger Roboter verbaut sind bzw. (je nach Modell) verbaut sein können, nach und nach erklären.

Antrieb

Staubsauger Roboter sehen in der Regel aus wie ein kleines Ufo. Sie sind eine recht flache Scheibe von rund 30 cm Durchmesser und einer Höhe von durchschnittlich ca. 7 cm. An der Geräteunterseite befinden sich in der Regel zwei seitlich angebrachte Antriebsräder sowie frontal ein Steuerrad, das für das Lenken der Fahrt zuständig ist. Die Bodenfreiheit sollte dabei so hoch sein, dass auch kleinere Hindernisse wie Kabel, Türschwellen und Teppichkanten überfahren werden können. Sonst sorgen bereits die kleinsten Unwägbarkeiten dafür, dass der Staubsauger Roboter aufliegt und dann wie ein Fisch im Trockenen nicht mehr vorwärtskommt.

Sensoren und Navigation

Besonders wichtig sind auch die Sensoren. Sie sorgen für die Navigation und können verschieden ausgeprägt sein. Günstige Einsteigermodelle wie der Vileda Cleaning Robot Grau Saugroboter und der Dirt Devil M607 Saugroboter Spider verfügen nur über einen Kontaktsensor. Dieser meldet dem Staubsauger Roboter, wenn er gegen ein Hindernis gefahren ist. Diese Geräte verfolgen dann in der Regel die sogenannte Amöbenstrategie. Das bedeutet, dass sie versuchen, den Raum mit möglichst langen Geraden abzufahren. Stoßen sie auf ein Hindernis, lenken sie ein Stück ein, bis sie wieder freie Fahrt haben – bis zum nächsten Hindernis. Dieses Vorgehen basiert eher auf der Chaos-Theorie als einem strukturierten Vorgehen. Daher kann bei diesen Staubsauger Robotern auch nicht garantiert werden, dass sie jeden Fleck eines Raumes erreichen, selbst nicht bei freien Flächen. Dennoch führt diese zufallsbasierte Methode zu guten Ergebnissen, gerade in recht vollgestellten Räumen mit vielen Tisch- und Stuhlbeinen, Sofas und weiteren Hindernissen.

Die Alternative sind weitere Sensoren wie Infrarot und eine Kamera. Mit diesen verschafft sich der Staubsauger Roboter einen Überblick und wertet die Informationen der gewonnen Daten ab. Dann wird eine optimale Raumabdeckung berechnet, an deren Umsetzung sich der Staubsauger Roboter dann autonom macht. So ist natürlich für eine deutlich zuverlässige und gründlichere Reinigung gesorgt, da er dann in der Regel in parallelen Bahnen durch die Räume fährt. Zudem haben gehobene Modelle auch einen Näherungssensor, sodass sie nicht erst mit Hindernissen kollidieren müssen, bevor sie ein Hindernis erkennen.

Ein weiterer wichtiger Sensor ist der Absturzsensor. Dieser ist auch nicht bei allen Staubsauger Robotern gang und gebe, macht aber auf jeden Fall Sinn, wenn Sie Treppen haben. Denn der Absturzsensor bemerkt, wenn der Staubsauger Roboter auf eine Treppe zufährt und verhindert so, dass das Gerät die Treppe hinabstürzt. Fachleute nennen diese Funktion „Tabledance“. Sie können also einen Staubsauger Roboter auf einen Tisch stellen und diesen von ihm absaugen lassen, ohne dass das Gerät herunterfällt.

Durch Navigationshilfen, die sogenannten virtuellen Leuchttürme (virtual lighthouses), die bei einigen Staubsauger Robotern im Lieferumfang enthalten sind, können sie ihnen zusätzlich den Weg weisen. So ist es unter anderem möglich, einen Staubsauger Roboter so von einem Raum zum nächsten zu lotsen. Zudem können sie mit ihnen sogenannte Virtual Walls aufbauen. Dies sind Sperrzonen, in denen der Saugroboter nicht tätig werden soll. Sinn macht dies unter anderem bei einer Spielecke von Kindern, wo schon mal Kleinteile auf dem Boden liegen, oder auch Gefahrenstellen wie besonders hohen Türschwellen, die der Staubsauger Roboter alleine nicht überwinden kann. Somit können Sie zusätzlich Einfluss auf den Ablauf und die Reinigung eines Staubsauger Roboters nehmen.

Reinigungstechnik

Natürlich nützen eine noch so intelligente Navigation und viele Sensoren nichts, wenn der Staubsauger Roboter nicht saugt. Dann wäre er einfach nur ein Roboter, der durch Ihr Zuhause fährt, aber nichts bringt. Erst durch den eingebauten Staubsauger wird aus dem Roboter ein Staubsauger Roboter. Der Reinigungsvorgang erfolgt hierbei (ähnlich wie bei einem normalen Bodenstaubsauger auch) über mehrere Bürsten sowie eine Ansaugvorrichtung. Die Bürsten sorgen dafür, dass der Dreck und Staub zunächst gelöst und dann in Richtung Ansaugvorrichtung transportiert wird. Dort wird der Dreck dann aufgesaugt und im Schmutzbehälter gesammelt.

Die Funktionalität der Bürsten sowie die Saugkraft und damit die Leistung des Staubsauger Roboters sind letztendlich dafür entscheidend, wie gut er seiner Arbeit nachgeht und wie gründlich er saugt. Die Saugkraft ist in der Regel geringer als bei normalen Bodenstaubsaugern. Dafür hat der Staubsauger Roboter aber den Vorteil, dass er eben autonom arbeitet und so viel ausdauernder als der Mensch seiner Aufgabe nachgeht. Letztendlich kann er so durch seine Ausdauer ähnliche Ergebnisse beim Sauberkeitsgrad erzielen, weil er einfach konsequent bei der Sache bleibt, bis der Akku leer ist. Dies ist in der Regel frühestens nach einer Stunde der Fall. Und ganz ehrlich: Wer von Ihnen saugt schon eine Stunde am Stück? Eben, niemand.

Fazit

Wir hoffen, dass wir Ihnen die Funktionsweise eines Staubsauger Roboters nun etwas näherbringen konnten. Eines bleibt als Fazit auf jeden Fall noch übrig: Ein automatischer Staubsauger ist eine tolle Arbeitserleichterung. Wir können Ihnen den Kauf eines der Testsieger aus unserem Staubsauger Roboter Test wärmstens empfehlen, z.B. unseren Testsieger und damit besten Saugroboter in unserem Test, den iRobot Roomba 650 Staubsaug-Roboter, das Luxusmodell iRobot Roomba 960 Staubsaug-Roboter oder unseren Preis-Leistungssieger, den LG Electronics VR 34406 LV Staubsaugerroboter.

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